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Unser Zuhause

Familie Morandell

Helga und Meinrad Morandell hatten schon früh einen Traum: Sie wollten sich selbst verwirklichen – und nicht ihr Leben lang am elterlichen Bauernhof mitarbeiten. Dabei kannten beide die Landwirtschaft von Grund auf.

 

Helga Morandell wuchs als jüngste von fünf Schwestern auf – ein Nachzüglerkind, mit den älteren Schwestern als Lehrmeisterinnen am heimatlichen Lahnbauerhof. Der Vater war früh verstorben, und so lernte sie schon als Mädchen, Verantwortung zu tragen. Meinrad Morandell stammt vom benachbarten Hasslhof, mittlerer von drei Söhnen. Auch dort starb der Vater jung. Und auch dort war es die Mutter, die den Hof hielt – allein, als junge Witwe. Sie bewirtschaftete alles mustergültig, zog ihre drei Buben groß – und war ihrer Zeit voraus: als erste Frau Kalterns mit Führerschein und später, 1958, als erste Zimmervermieterin am Kalterer See.

Dass sich Helga und Meinrad kannten, war fast selbstverständlich: Das Grundstück, auf dem heute das Hotel steht, ist seit 1882 im Besitz von Helgas Familie und grenzt an den Hasslhof an.

 

Meinrad absolvierte eine Kochlehre in einem noblen Hotel in Meran. Und schon mit 16 war er der Mutter eine große Hilfe, wenn Gäste zu verköstigen waren. Helga wiederum beherrschte das Bauernhandwerk – und wusste gleichzeitig: Sie wollte mehr. Nicht weg von den Wurzeln, aber hin zu etwas Eigenem.

Mit 21 heirateten die beiden. Im selben Jahr kam Sohn Leander zur Welt. Fünf Jahre lang bewirtschafteten sie noch den Hasslhof – bis sie ihren Traum wahr machten: eine eigene Pension im Weinberg.

Die ganze Familie half mit, finanziell und tatkräftig. Es entstanden die ersten Zimmer mit eigenen Bädern – 1970 noch eine Besonderheit. Und mehr noch: Das Haus am Hang war die erste Pension am Kalterer See mit Halbpension. Die Brennerautobahn war gerade eröffnet, die Sehnsucht nach Urlaub groß. Nur wenige waren mutig genug, schon ein Angebot zu schaffen. Helga und Meinrad waren es. Von Anfang an wurde daraus eine Erfolgsgeschichte.

1977 kam Sohn Matthias dazu, er wuchs praktisch im Hotel auf, eine eigene Wohnung gab es damals nicht und so war der Kontakt zu den Gästen ganz natürlich.

Es folgten unzählige Umbauten, Verbesserungen, Erweiterungen. Doch eines blieb – und ist bis heute der Anspruch: die Freude am Gast. Die Freude über Besuch. Und die Freude über jedes Gespräch.

Denn wer hier Urlaub macht, soll nicht nur wohnen, sondern sich als Teil des großen Haus am Hang Familie fühlen.

Das war
Sonntags gab’s Brathuhn, gemischten Salat und Röstkartoffeln – in den 70ern eine echte Delikatesse. Die Ansprüche waren vielleicht einfacher, aber die Lebensfreude war groß. Man hatte noch nicht so viel von der Welt gesehen und schätzte das Miteinander: gemeinsam ein Flaschl Wein trinken, reden, lachen, sich austauschen. Abends wurde gesungen, und irgendwann schunkelten alle mit. Südtirol hatte noch viele unentdeckte Ecken – und jeden Tag gab es etwas zu erleben.
Das ist
Heute ist vieles moderner, das Haus bietet einiges mehr – und doch bleibt das Gefühl dasselbe. Gäste kommen an, lassen den Alltag los und finden hier Ruhe, herzlichkeit und echte Begegnungen. Man sitzt noch immer gerne zusammen, genießt ein Glas Wein, erzählt Geschichten und sammelt neue. Südtirol ist bekannter geworden, aber nicht weniger schön: zwischen See, Reben und Bergen warten immer noch kleine Wunder am Wegesrand. Und wir? Wir freuen uns über jeden Besuch – wie damals.
Das wird
Wir können Ihnen versichern: Es wird alles so bleiben, wie es ist – zumindest soll es sich immer so anfühlen. Im Hintergrund wird sich viel verändern. Wir nehmen die Herausforderung an, gehen mit der Zeit, verbessern, erneuern und denken weiter. Wie immer liegen gar einige Pläne in den Schubladen. Doch das Wesentliche bleibt: Herzlichkeit, Aufmerksamkeit und das gute Gefühl, willkommen zu sein. Das Schöne an unserem Beruf ist, dass es immer um Menschen geht – um Begegnungen, Gespräche und sich kennenlernen.

MATTHIAS & TANJA

Gastgeber aus Überzeugung. Mit offenen Ohren, warmem Herzen und Freude am Detail führen wir weiter, was gewachsen ist. Damit sich jeder Aufenthalt gut anfühlt: ankommen, entspannen, genießen.

Zwei lächelnde Erwachsene sitzen nebeneinander vor Birken; Mann mit hellem Sakko, Frau mit lockigen Haaren und Brille.
Hier im Hotel Haus am Hang wird Tradition über Generationen gepflegt. Zusammenhalt und Familie ist uns wichtig, und es liegt immer Heiterkeit in der Luft mal so mal so aber immer etwas schräg.
Ältere Frau mit kurzer blonder Frisur und Brille in Küchenkleidung steht in Hotelküche vor großen Edelstahltöpfen.

HELGA & TANJA

zwei Generationen, ein Gefühl. Was Helga aufgebaut hat, trägt Tanja mit Liebe weiter: echte Gastfreundschaft, feine Küche und ein Haus, das nicht nur Zimmer bietet, sondern Zuhause auf Zeit.

Matt hias

Lächelnder Mann hält Holzkiste mit Kohl, Karotten, Tomaten und Paprika neben offenem Kofferraum, Hecke im Hintergrund
Hotelfassade: Steinmauer mit rundem Torbogen und magentafarbenem Vordach, Wandlaternen und Pflanzen im Vordergrund

ZWEI HÄUSER, EINE FAMILIE

Zum Haus am Hang gehört auch das Schlosshotel Aehrental – ein Ort mit Geschichte, Charakter und viel Romantik. Geführt wird es von meinem Bruder Leander, mit derselben Leidenschaft, die uns verbindet: Gäste willkommen zu heißen, Qualität zu leben und Tradition mit Zeitgeist zu verbinden. Zwei Häuser, zwei Handschriften – und doch ein gemeinsamer Ursprung. Wer bei uns Urlaub macht, spürt: Hier geht es nicht nur um Hotels. Es geht um Familie.
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